Wie entstehen neue Ideen? Zum Beispiel so: Man nimmt engagierte Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, mischt Jung und Alt, lässt jahrelange Erfahrung auf ungewöhnliche Ansätze treffen und schüttelt alles gut durch. Das Erfolgsrezept von driversity funktioniert auch bei kleineren Gruppen wunderbar, das zeigte jetzt der Implementierungsworkshop bei Randstad. Die Teilnehmer trugen nicht nur mit ihrem Wissen und ihrer Expertise zu den jeweiligen Projekten bei, sie nahmen auch etwas mit nach Hause: Konkrete Ergebnisse, mit denen es sich prima weiterarbeiten lässt und – genau! – jede Menge frischer Ideen.
Es ging nach Eschborn, wo die Randstad Deutschland GmbH & Co KG ihren Hauptsitz hat. Der Personaldienstleister, der zur niederländischen Randstad Holding (über 670.000 Mitarbeiter weltweit) gehört, ist an dem driversity-Projekt Mobility Incentivision interessiert. Der Grundgedanke dahinter: Das Mobilitätsangebot soll flexibler gestaltet und incentiviert werden, um die Umwelt zu schonen, aber auch um die Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Estelle Bolder, Manager Fleet, Travel & Facility Services von Randstad Deutschland, ist schon seit Beginn bei driversity dabei. Ihr war es wichtig, ihre KollegInnen aus unterschiedlichen Abteilungen über das Projekt auf dem Laufenden zu halten: So kann jeder die Idee tragen, aber auch von Anfang an seine Bedenken äußern und eigene Vorschläge einbringen. Das führt zu einem optimierten Ergebnis.
Bolder freute sich auf neuen Input aus dem Ideenpool. Sie weiß die unterschiedlichen Blickwinkel der Teilnehmer zu schätzen und wünschte sich für den Workshop realitätsnahe und nutzerorientierte Ergebnisse, die mit unseren Kapazitäten umsetzbar sind.

Coach und Moderator Dr. Arndt Pechstein bat zunächst einmal alle Anwesenden, ihr verrücktestes Mobilitätserlebnis zu zeichnen. Kleiner Trick, um beide Gehirnhälften zu aktivieren – wichtig für die Kreativität. Und dann ging es los in die Teamarbeit mit elf Teilnehmern und zwei Coaches. Auf der Agenda stand unter anderem die Frage: Wie gelingt ein Firmenwagen Downsizing und welche Benefits stellen eine attraktive Alternative dar?
Ein weiterer Punkt war die geplante Zusammenarbeit von Randstad mit Benify. Das Webportal (mit gleichnamiger App) hilft, Vorteile und Vergünstigungen für Mitarbeiter transparent zu machen. Wenn sich ein Mitarbeiter beispielsweise für einen kleineren Dienstwagen entscheidet, könnte der Differenzbetrag bei Benify für noch zu definierende Benefits eingelöst werden. Ich erwarte vom Workshop, dass wir innovative, moderne und umsetzbare Lösungen finden, so Monika Lang, Vice Director Sales bei Benify. Und im Idealfall einen Piloten umsetzen.
Als mögliche zusätzliche Schritte sind ein Umweltwettbewerb für die Mitarbeiter sowie ein Sharing-Pool für Firmenwagen im Gespräch. Auch das flexible Arbeiten soll gefördert werden um unnötige Fahrten mit dem Pkw zu vermeiden. Und: Die Erkenntnisse des Workshops fließen in die geplante Zusammenarbeit von Benify und Randstad ein. Mit den Ergebnissen zeigten sich am Ende alle zufrieden. Sowohl der alte driversity Hase Estelle Bolder, als auch Newbies des driversity Workshops lobten vor allem die kreative und offene Atmosphäre an diesem Tag und werden mit dem Team-Gefühl weiter am Thema Mobility Incentivision arbeiten.