Kodawari bedeutet im Japanischen Obsession oder Hingabe. Gleichzeitig ist es das Konzept der unabdingbaren Aufmerksamkeit für das Detail. „Kodawari begleitet mich bei meiner täglichen Arbeit“, erzählt Sandra Walter, Client Partner Transport & Logistics bei NTT DATA Deutschland, „das ist ein Teil der japanischen DNA unseres Unternehmens.“ Jetzt kann sich auch driversity über jede Menge Kodawari-Power freuen: Beim Netzwerktreffen in Berlin gab Michael Birk, Leiter Strategisches Kunden- und Projektmanagement bei DB Vertrieb GmbH, bekannt, dass driversity NTT DATA Deutschland als neuen Partner gewinnen konnte.

Der japanische Konzern mit Hauptsitz in Tokio ist ein führender Anbieter von Business- und IT-Lösungen und beschäftigt
123 000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Das Herz der Innovationskraft unseres Unternehmens schlägt in Tokio, erklärt Sandra Walter, die sich bereits seit Juni 2017 bei driversity engagiert. Wir erforschen dort die Zukunft der Gesellschaft und Wirtschaft und übersetzen die Ergebnisse in Trends, die uns die nächsten Jahre begleiten. Wir haben Sandra Walter und Michael Birk gefragt, was sie sich von der neuen Partnerschaft erhoffen ­­­– und was sie selber beitragen können.

 

Glückwunsch zur neuen Partnerschaft! Wer hat den ersten Schritt gemacht?

 

Sandra: Michael und ich tauschen uns oft über Möglichkeiten im Mobilitätskontext aus und so kamen wir beide auf die Idee mit der Partnerschaft. Ich konnte mein Management sofort von der Initiative begeistern. Weil unsere Unternehmenswerte perfekt die driversity-Vision für freie, nachhaltige und moderne Mitarbeitermobilität unterstützen.

 

Michael: Sandra ist schon seit Beginn als aktiver und engagierter driver dabei. Außerdem entwickelt NTT Data selbst innovative Lösungen im Bereich der Mobilität und hat entsprechend eine hohe Kompetenz und einen sehr guten Blick auf die wichtigen Themen und Entwicklungen. Dabei steht nicht immer nur die technologische Möglichkeit im Vordergrund, sondern der Mensch und das verbindet uns. Moderne Mobilität kann man heutzutage nicht ohne Digitalisierung denken und umsetzen. Entsprechend war es uns wichtig, einen kompetenten IT-Partner zur Seite zu haben.

 

Warum interessiert sich ein Unternehmen wie NTT DATA Deutschland für das Thema Mobilitätswende?

 

Sandra: Mobilität ist eine Herausforderung für Unternehmen aller Branchen – Co-Creation spielt dabei eine sehr große Rolle. Wir sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, wie wir digitale Technologien nutzen können, um die Gesellschaft ein Stück weit zu verbessern. Unsere Teams führen vielfältige Perspektiven zusammen, um IT-Ökosysteme zu schaffen, Wachstum und Koexistenz zu fördern und gemeinsamen Wohlstand zu erreichen.

 

Und was genau bringt ihr in die Partnerschaft ein?    

 

Sandra: Wir lassen unsere Erkenntnisse und Lösungen aus Forschung und Entwicklung in die Initiative einfließen. Bereits jetzt gibt es rund um den Globus sieben Innovation Labs, in denen wir gemeinsam mit Analysten, Partnern und Kunden Use Cases bis zur Marktreife entwickeln. Um nur ein Beispiel zu nennen: In Österreich pilotieren wir gerade mit den Wiener Stadtwerken und anderen Partnern das Mobilitätsprojekt Smile.

 

Michael: Wir bieten NTT DATA den Einstieg in ein einzigartiges und erfolgreiches Projekt. Dazu: den Aufbau eines Living-Labs als einzigartige Innovationsplattform, Verständnis und Kompetenz für das Zukunftsthema Mobilität sowie einen branchenübergreifenden Wissens- und Kompetenztransfer. Das Unternehmen kann unser Know-How auch für eigene Ideen und Projekete nutzen und sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber positionieren.

 

Warum braucht driversity überhaupt Partner und was ist deren Aufgabe?

 

Michael: Unsere Partner stehen für unterschiedliche Perspektiven, die bei der Entwicklung von Mobilitätslösungen eine wichtige Rolle spielen. Sie supporten das Netzwerk auf vielfältige Art und Weise: Sie bringen Expertise ein, gewinnen neue driver für das Netzwerk, unterstützen in Form von Sachleistungen wie Locations oder Coaches und kommunizieren unsere Erfolge und Aktivitäten über ihre eigenen Netzwerke und Kanäle. Sie kuratieren sozusagen gemeinsam mit uns das Netzwerk.

 

Darüber hinaus: Gibt es noch weitere Unternehmen, die Du gerne mit ins Boot holen wollen würdest? Falls ja, hast Du jetzt drei Sätze Zeit, um für eine Partnerschaft zu werben…

 

Michael: Ja, wir würden gerne noch weitere Partner aus mobilitätsrelevanten
Branchen ins Boot holen. Vertreter aus den Bereichen Energie, OEM- und Automobilbranche sowie Immobilien – Stichwort Standortplanung –, stehen dabei an nächster Stelle. Aber auch eine Stadt- oder Kommunalverwaltung wäre ein passender Partner.

 

Zurück zu NTT DATA und driversity. Gibt es schon konkrete Pläne für die Zukunft?   

 

Sandra: Geplant ist das driversity-Netzwerktreffen am 28. und 29. September 2020, wir freuen uns, alle driversity Teilnehmer in den NTT DATA Co-Creation Space Ensō – The Space for Creators in München einzuladen. Hier kommen Menschen zusammen, um gemeinsam Neues für die Zukunft zu schaffen. Auch hier spürt der Besucher unsere japanischen Wurzeln. Ensō steht für Stärke und Erleuchtung. Im Zen-Buddhismus zeigt das Malen eines Ensō-Kreises den Zustand des Geistes im Augenblick des Erschaffens. Wir lernen voneinander, setzen neue Impulse aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Regionen und entwickeln mit Experten auf Augenhöhe gemeinsam neue Lösungen.

 

Weitere Informationen über NTT Data: de.nttdata.com