Mutig sein und Neuland betreten

driversity nimmt ordentlich Fahrt auf: Ein Rückblick auf die Highlights des Jahres 2018 – und ein Ausblick auf 2019

Angefeuert von Ideen, lebendigen Diskussionen und jeder Menge Team-Spirit rollte die Netzwerkinitiative driversity mit Volldampf durch das Jahr 2018. Zwölf Monate lang suchten die Teilnehmer nach Lösungen, die flexible und nachhaltige Mitarbeitermobilität fördern, entwickelten Modelle, die Reiseplanungen und Abrechnungen erleichtern. Zwischenstopps in Wien, Heilbronn oder Erfurt boten immer wieder eine Möglichkeit zum Austausch – und für die Frage: „Sind wir auf dem richtigen Weg?“ Die Antwort ist ganz klar: Ja!
Die Resonanz bei potentiellen Kunden und Fachpublikum ist groß, erste Projekte stehen kurz vor der Pilotierung. „Meine schönsten Momente entstanden jedoch im Miteinander mit anderen Drivern – bei Sprints, Workshops, Arbeitstreffen“, erklärt Michael Birk, Leiter Strategisches Kunden- und Projektmanagement bei DB Vertrieb. „Immer, wenn wir Türen aufgestoßen, Neuland betreten und unbekannte Wege entdeckt haben. Diese Augenblicke sind der Kern von Innovation, nicht neue Apps, vorgefertigte Angebote oder Produkte.“
Das erste driversity-Treffen des Jahres fand in Wien statt. Hier machte Mark Morrison vom Zukunftsinstitut Wien noch einmal deutlich, wie dringlich neue Mobilitätskonzepte sind: „Jedes Unternehmen muss sich den Umwälzungen stellen, die Digitalisierung und Urbanisierung mit sich bringen. Wer heute nicht handelt, wird morgen vielleicht abgehängt.“ Die acht Teams, die sich bereits 2017 zusammenfanden, bekamen jede Menge Input, um weiter an ihren Plänen zu arbeiten.
Im Sommer fand die Wendepunkte-Konferenz auf dem Bildungscampus in Heilbronn statt – sie war gleichzeitig Bergfest, denn genau ein Jahr zuvor hat DB Vertrieb das Netzwerk initiiert. Neben Michael Birk begrüßten auch die Partner von driversity, die Professoren Dr. Jens Hujer und Dr. Ralf Vogler von der Hochschule Heilbronn sowie Kai Helfritz von der DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung) die Teilnehmer. Sie alle betonten, wie wichtig es sei, alte Muster zu verlassen, querzudenken und sich mit anderen zu vernetzen. Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes unterstrich den Nutzen eines Netzwerks wie driversity: „Wenn wir ein Ökosystem schaffen wollen, das in der Summe so attraktiv ist wie das eigene Auto, können wir das nur erreichen, indem wir verschiedene Player zusammenbringen und diverse Bausteine so miteinander vernetzen, dass sie nahtlos funktionieren.“
Höhepunkt der Wendepunkte-Konferenz waren die Pitches der acht Teams, die äußerst kreativ ihre Projekte vorstellten, vom Rollenspiel über ein Quiz bis hin zum Kurzfilm. Am Ende wurden die Karten noch einmal neu gemischt und Teams mit ähnlichem Ideen einem gemeinsamen Themencluster zugeordnet. „So schaffen wir ganz neue Synergien,“ freute sich Martinique Diambou, Travel Managerin bei der KPMG AG.
Egal, an welchem Projekt sie arbeiten, die Motivation aller Teilnehmer ist die gleiche: Sie bauen darauf, dass ihre Idee irgendwann tatsächlich realisiert wird. Und die Chancen stehen gut. So präsentierten einige driver auf dem DB Mobility Symposium in Frankfurt ausgewählte Ansätze. Auch auf der Hypermotion in Frankfurt – einer Messe für die Zukunft von Mobilität und Logistik – kamen die Konzepte gut an. Und auf dem UIC Kongress (International Union Of Railways) in Warschau wurde driversity erstmalig auch einem internationalen Publikum vorgestellt.
Mit positivem Feedback im Rücken geht es jetzt in das Jahr 2019. In den nächsten Monaten sollen die ersten Prototypen erstellt, neue Partner gewonnen und driversity weiter im Markt etabliert werden. Michael Birk hofft darüber hinaus, weiter viele schöpferische Momente zu schaffen: „Es wäre schön, wenn wir die Driver ermutigen können, sich weiter auf den Weg zu machen und driversity als schöpferischen Prozess und nicht als Produkt zu verstehen. Sie sollen Produzenten ihrer eigenen Ideen und Wege werden und sich damit von vielen reinen Konsumenten abheben.“

Übrigens: die Zahl der driver stieg im letzten Jahr auf 93 Teilnehmer aus 64 Unternehmen. Wenn Ihr Interesse an driversity habt und wollt, dass wir 2019 die Hundert erreichen, meldet Euch unter driversity@deutschebahn.com