Eine Bank, die ungewöhnliche Wege geht und eine Netzwerk-Initiative, die gerne So haben wir das schon immer gemacht-Routinen durchbricht. Das passt. Wenn dann auch noch beide das gleiche Ziel haben, nämlich neue Lösungen für nachhaltige Mobilität zu finden, kann man nur sagen: Glückwunsch, mit der GLS Bank hat driversity die perfekte Partnerin gefunden. Eine Bank, die ausschließlich nachhaltige Projekte und Unternehmen finanziert. Der Hauptsitz der GLS Bank liegt ganz bodenständig in einem Bochumer Wohngebiet. Keine marmorne Lobby, kein Designer-Firlefanz, stattdessen eine Windkraftanlage auf dem Dach und Elektro-Fahrzeuge auf dem Parkplatz. Dass es hier um Nachhaltigkeit geht, ist im ganzen Haus zu spüren. Und nicht nur da: Die GLS Bank finanziert ausschließlich nachhaltige Projekte und Unternehmen. Ein Drittel entfällt dabei aktuell auf den Bereich der erneuerbaren Energien, etwa ein Viertel auf nachhaltiges Bauen, 12 Prozent auf Bildung und Kultur. Auch Mobilität ist ein großes Thema. Als ich vor neun Jahren zur GLS Bank wechselte, wollte ich wissen: ‚Und was für einen Dienstwagen bekomme ich?’, erinnert sich Vorstandsmitglied Dirk Kannacher: Die Antwort lautete: `Gar keinen, wir fahren mit der Bahn.’ Da musste ich selber erst einmal umdenken. Inzwischen nutzt der 47-Jährige gar kein eigenes Auto mehr, fährt mit der Bahn oder schnappt sich eines von zehn Elektrofahrzeugen, die von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über ein CarSharing System gebucht werden können. Im Herbst letzten Jahres traf Kannacher auf Michael Birk, Leiter Strategisches Kunden- und Projektmanagement bei DB Vertrieb GmbH, der ihm von driversity erzählte. Der Banker war sofort Feuer und Flamme: Wir brauchen Menschen, die Veränderungen wirklich aktiv gestalten und nicht nur darüber reden wollen. Und ich denke, genau dafür steht driversity. Die Idee einer Partnerschaft entspann sich, auch Birk zeigte sich begeistert: Als konsequent nachhaltiges Unternehmen war mir die GLS Bank schon länger bekannt, nicht aber als Unternehmen, dass sich sowohl nach innen wie auch nach außen so stark für Mobilität einsetzt. Das passt einfach zu den Grundwerten von driversity.

Start der Partnerschaft Im März wurde die Partnerschaft offiziell verkündet und die GLS Bank lud die driver ein, das nächste Treffen in den Räumen des Bochumer Hauptsitzes stattfinden zu lassen. So gab es gleich eine Menge Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen. Obwohl die GLS Bank im Bereich der Mobilität spannende Projekte testet (wie das barrierefreie Bezahlen an E-Ladesäulen mit der normalen Bankkarte), gibt es für die Zusammenarbeit noch keine konkreten Pläne: Die Initiative läuft bereits eine Weile. Wir möchten unsere Ideen und Expertise einbringen, erklärte Dirk Kannacher. Wir wollen helfen, driversity noch größer zu machen und vielleicht noch mehr Unternehmen überzeugen, sich daran zu beteiligen. Und um dann über die Mitarbeiter*innen so langsam ein Umdenken in Gang zu setzen. Wenn sich am Ende alle klimafreundlicher bewegen als sie es heute tun, wäre das ein schönes Ergebnis. Mirko Schulte, Abteilungsleiter Zahlungsverkehr der GLS Bank, hörte sich beim Netzwerk-Treffen zwischen den einzelnen Teams um. Besonders gut an driversity gefällt ihm der Gemeinschaftsaspekt – und die Tatsache, dass alle Teilnehmer*innen ihr eigenes Ego zurückschrauben, um an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten: Ich finde, sozial ist genauso wichtig wie nachhaltig, so Schulte. Alleine für eine Sache zu kämpfen, ist uninteressant und macht keinen Spaß, da kann man sich höchstens selber auf die Schulter klopfen. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen, ist doch viel erfüllender.